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Acht Wochen Training im Homeoffice...


...sind es bis dato für Laura Kienapfel und Luisa Herud. Das sind etwa 160 Trainingsstunden sowohl in der Rostocker Neptunschwimmhalle als auch in der Laufhalle in Schwerin. Erste ist derzeit nur für Spitzenathlet*innen zugänglich, zweite ist noch gar nicht geöffnet. Die Deaf Leichtathletin Luisa vom Schweriner SC gehört zwar zum Nationalteam des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes, muss dadurch aber trotz der Lockerungen für den Bundeskaderbereich in MV auf ihre Heimtrainingsstätte verzichten. Zumindest ist sie seit Montag wieder im Unterricht an der Sportschule in Schwerin und hat damit auch ihr Internatszimmer wieder bezogen. "Es ist alles ein bisschen kompliziert. Aber man macht das Beste draus!" Auch Laura ist zurück in der Sportschule in Rostock. Allerdings nur noch stundenweise. Die Schwimmerin vom SV Olympia Rostock steckt mitten in den Abiturprüfungen. Schon die Konsultationstermine im Vorfeld waren ein kleines "Highlight". "Endlich mal wieder raus von zuhause und ein bisschen Normalität..." Über einen langen Zeitraum von acht Wochen muss tatsächlich Kreativität her, um die eigene Motivation aufrecht zu erhalten. "Sportlich bin ich mittlerweile übrigens bei Sixpack-Challenges angekommen. Und ich habe mir vor zwei Tagen einen Neoprenanzug bestellt. Ich bin gespannt, ob sich der Plan mit dem Schwimmen so umsetzten lassen wird. Mir grault jetzt schon vor den eisigen Temperaturen..."

Fotos von Martin Börner (https://rostocker-fotograf.de/)

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WIReporter - Eine Medienkampagne von Sporttalenten für Sporttalente. Gefördert durch den Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V. Unterstützt durch die Aktion Mensch.